Zu Halloween wurden in den USA dieses Jahr wieder etwa 3000 so genannter "Hell Houses" aufgestellt. Für die Financial Times Deutschland habe ich eine Geschichte darüber geschrieben, die dort morgen (Donnerstag) erscheint, jetzt aber schon online ist:
"Ich bin der Feind deiner Seele", grölt der dicke Mann mit dem Spitzbart. Sein Gesicht wird von roten Scheinwerfern angestrahlt. "Ich bin Luzifer, und ihr werdet für immer mit mir in der Hölle schmoren!" Um ihn herum winden sich jämmerlich klagende Gestalten: ein Drogensüchtiger neben einer ledigen Mutter, ein islamistischer Selbstmordattentäter neben einem homosexuellen jungen Mann. So sieht die Verdammnis aus - zumindest für viele evangelikale Christen in den USA.
Während sich im Halloween-Monat Oktober Millionen Amerikaner in geisterbahnähnlichen Spukhäusern gruseln, geht es in den "Hell Houses" der fundamentalen Christengemeinden weniger vergnüglich zu. In kurzen, drastischen Bühnenstücken zeigen Laienschauspieler, welche unchristlichen Verhaltensweisen die Zuschauer unweigerlich ins Reich des Teufels führen.
hier weiterlesen bei ftd.de
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Hell House
Friday, 7. August 2009
R.I.P. John Hughes
Zum Gedenken an Regisseur John Hughes, der gestern im Altern von 59 Jahren an einem Herzinfarkt starb, ein kurzer Zusammenschnitt seines Chicago-Kultfilms "Ferris Bueller's Day Off" (1986):
Sunday, 5. July 2009
In Between
Your Chicago-based band strikes me as fundamentally Midwestern in spirit, with its earnest artistry and catchy, country-inflected sound. Do you see yourself as Midwestern?
It never meant anything to me until I traveled to the coasts and realized there are people there who don't have any idea that anybody lives in between.
(Questions for Wilco frontman Jeff Tweedy, in today's New York Times Magazine)
It never meant anything to me until I traveled to the coasts and realized there are people there who don't have any idea that anybody lives in between.
(Questions for Wilco frontman Jeff Tweedy, in today's New York Times Magazine)
Tuesday, 12. May 2009
Germany in US News VI
"In Germany, a country that is home to Mercedes-Benz and the autobahn, life in a car-reduced place like Vauban has its own unusual gestalt."
"In German Suburb, Life Goes On Without Cars", hier lesen
mehr Germany in US News
Tuesday, 28. April 2009
Germany in US News V
Artikel im "Vote Blog" des "Christian Science Monitor":
"Well, we all know that Germans love David Hasselhoff. But now Hasselhoff is going to have to share the love. Enter President Obama’s new dog, Bo."
"Germans love Bo Obama", hier weiterlesen
Unter dem Artikel ist folgendes Video von 1997 eingebettet:
Soll ich enthüllen, welches Mitglied meiner Familie vor knapp 20 Jahren ein Riesen-Fan von David Hasselhoff war? Vielleicht lieber nicht...
"Well, we all know that Germans love David Hasselhoff. But now Hasselhoff is going to have to share the love. Enter President Obama’s new dog, Bo."
"Germans love Bo Obama", hier weiterlesen
Unter dem Artikel ist folgendes Video von 1997 eingebettet:
Soll ich enthüllen, welches Mitglied meiner Familie vor knapp 20 Jahren ein Riesen-Fan von David Hasselhoff war? Vielleicht lieber nicht...
Monday, 27. April 2009
The Most Expensive Download Ever
Vielleicht lasst ihr eure Handys beim nächsten Urlaub lieber zu Hause.
Dem CNN-Geldexperten Clark Howard erzählt ein Anrufer, wie er im Mexiko-Urlaub den Film "Wall-E" für seinen Neffen über die Datenkarte auf den Laptop heruntergeladen hat.
Nach seiner Rückkehr bekam er eine Rechnung von seinem Mobilfunkanbieter - über 62.000 Dollar.
Dem CNN-Geldexperten Clark Howard erzählt ein Anrufer, wie er im Mexiko-Urlaub den Film "Wall-E" für seinen Neffen über die Datenkarte auf den Laptop heruntergeladen hat.
Nach seiner Rückkehr bekam er eine Rechnung von seinem Mobilfunkanbieter - über 62.000 Dollar.
Sunday, 26. April 2009
Miscount
Richtigstellung in der New York Times von heute (Sunday Opinion, S.13):
"Correction:
An Op-Ed article on Wednesday, about Cleopatra, misstated the number of years since her death. It was 2,038 years ago, not 2,039."
Gut, dass wir das geklärt haben!
Wer sich da wohl beschwert hat?
"Correction:
An Op-Ed article on Wednesday, about Cleopatra, misstated the number of years since her death. It was 2,038 years ago, not 2,039."
Gut, dass wir das geklärt haben!
Wer sich da wohl beschwert hat?
Friday, 24. April 2009
Dating On Twitter
Ich habe mich ein bißchen gewundert, als ich vorhin sah, dass ich bei Twitter einen neuen Follower mit dem Namen "Datierung" habe.
Aber wenn ich die Updates von Datierung lese, ist mir klar, wie es zu diesem Namen kam: Da hat jemand versucht, den englischen Begriff "Dating" ins Deutsche zu übersetzen.
In den bisherigen Updates heißt es zum Beispiel:
"Den besten Datierungsaufstellungsort frei unterzeichnen oben" - damit ist wohl "the best dating site free sign up" gemeint.
Und "frei datierend alle Woche, Verpflichtung, Geschlechtserwachsendaten" hieß wohl ursprünglich "free dating every week, bondage, sex adult dates", bevor es durch den Übersetzungsroboter gejagt wurde.
Aber wenn ich die Updates von Datierung lese, ist mir klar, wie es zu diesem Namen kam: Da hat jemand versucht, den englischen Begriff "Dating" ins Deutsche zu übersetzen.
In den bisherigen Updates heißt es zum Beispiel:
"Den besten Datierungsaufstellungsort frei unterzeichnen oben" - damit ist wohl "the best dating site free sign up" gemeint.
Und "frei datierend alle Woche, Verpflichtung, Geschlechtserwachsendaten" hieß wohl ursprünglich "free dating every week, bondage, sex adult dates", bevor es durch den Übersetzungsroboter gejagt wurde.
Wednesday, 22. April 2009
Chicago-Blogger Goes Bilingual
Nach mehreren Anfragen von Lesern, die des Deutschen nicht mächtig sind, habe ich heute ein Plug-in für multilinguale Einträge installiert.
Ich werde versuchen, meine Blogeinträge so weit wie möglich ins Englische zu übersetzen.
Natürlich gibt es auch automatische Übersetzungsprogramme, aber dabei kommt dann doch immer noch ziemlich viel Unsinn raus.
In der Fußleiste jedes übersetzten Eintrags gibt es einen Link, mit dem man zwischen den Sprachen wechseln kann.
Ich werde versuchen, meine Blogeinträge so weit wie möglich ins Englische zu übersetzen.
Natürlich gibt es auch automatische Übersetzungsprogramme, aber dabei kommt dann doch immer noch ziemlich viel Unsinn raus.
In der Fußleiste jedes übersetzten Eintrags gibt es einen Link, mit dem man zwischen den Sprachen wechseln kann.
Monday, 20. April 2009
Miss USA 2009
Gestern Abend wurde im Fernsehen live die Wahl zur Miss USA übertragen. Mein Lieblingspart: die Fragerunde.
Miss North Carolina, die spätere Siegerin, kommt bei der ersten Frage ganz schön ins Schwitzen (ab 01:12).
Großartig ist die Antwort auf die zweite Frage: Ich vermute, Miss Arizona hat ihren Sarah Palin-artigen Kommentar als Universalantwort einstudiert und die Frage überhaupt nicht verstanden (ab 02:15).
Und was, Miss California, ist bitte "opposite marriage" (ab 03:46)?
Im Ranking der besten Miss-Statements ever bleibt die Antwort von Miss Teen South Carolina aus dem Jahr 2007 aber natürlich unangefochten auf Platz 1.
Miss North Carolina, die spätere Siegerin, kommt bei der ersten Frage ganz schön ins Schwitzen (ab 01:12).
Großartig ist die Antwort auf die zweite Frage: Ich vermute, Miss Arizona hat ihren Sarah Palin-artigen Kommentar als Universalantwort einstudiert und die Frage überhaupt nicht verstanden (ab 02:15).
Und was, Miss California, ist bitte "opposite marriage" (ab 03:46)?
Im Ranking der besten Miss-Statements ever bleibt die Antwort von Miss Teen South Carolina aus dem Jahr 2007 aber natürlich unangefochten auf Platz 1.
Saturday, 18. April 2009
German Versions of American TV Shows
Als ich vor ein paar Wochen in San Francisco war, bin ich an einem Castingaufruf für die "Supernanny" vorbeigelaufen. Die Supernanny gibt es hier nämlich auch.
Wer sich als Deutscher das amerikanische Fernsehprogramm ansieht, dem kommt bestimmt so einiges bekannt vor.
Denn im deutschen Fernsehen gibt es nicht nur viele synchronisierte US-Serien und Filme. Auch zahlreiche deutsche Shows sind Ableger amerikanischer oder auch britischer Produktionen.
Neben der Supernanny wären da zum Beispiel Reality-Shows wie "Wife Swap" (Frauentausch), "Extreme Makeover: Home Edition ("Zuhause im Glück") oder "I'm a Celebrity...Get Me Out Of Here!" (Ich bin ein Star...).
Casting- und Talentshows wie "American Idol" (DSDS), "America's Got Talent" (Das Supertalent), "Dancing with the Stars" (Let's Dance) oder "America's Next Top Model" (GNTM).
Gerichtsshows wie "Judge Judy", "Judge Mathis" und "The People's Court", in denen im Unterschied zu den deutschen Gerichtsshows allerdings keine Laienschauspieler auftreten, sondern echte Fälle verhandelt werden.
Quiz- und Gameshows wie "Who Wants to be a Millionaire" (Wer wird Millionär), "Are You Smarter than a 5th Grader" (Das weiß doch jedes Kind), "Deal Or No Deal" oder "Cash Cab" (Quiz-Taxi). Der amerikanische Quiz-Taxifahrer sieht sogar genauso aus wie der deutsche.
Im US-Fernsehen haben auch einige Shows überlebt, die es in Deutschland schon lange nicht mehr gibt: "Family Feud" (Familienduell) zum Beispiel, "Wheel of Fortune" (Glücksrad), "The Price Is Right" (Der Preis ist heiß) oder "Jeopardy!".
Auch "The Bachelor" und "The Appretice" (mit Donald Trump, in Deutschland "Big Boss" mit Rainer Calmund) laufen hier noch relativ erfolgreich.
An meiner amerikanischen Lieblingsshow, der "Daily Show" mit Jon Stewart, will sich angeblich künftig Harald Schmidt orientieren.
Verwunderlich finde ich, dass es in Deutschland keinen "Daytime Talk" gibt, wie er zum Beispiel in der "Oprah Winfrey Show", der "Ellen de Generes Show" oder der "Bonny Hunt Show" stattfindet.
Auch die "Tyra Banks Show" ist noch anspruchsvoller als alles, was es in Deutschland an Nachmittagstalkshows gibt.
Andererseits habe ich im deutschen Fernsehen auch noch nie so etwas niveauloses wie "Maury" oder die "Jerry Springer Show" gesehen.
Wer sich als Deutscher das amerikanische Fernsehprogramm ansieht, dem kommt bestimmt so einiges bekannt vor.
Denn im deutschen Fernsehen gibt es nicht nur viele synchronisierte US-Serien und Filme. Auch zahlreiche deutsche Shows sind Ableger amerikanischer oder auch britischer Produktionen.
Neben der Supernanny wären da zum Beispiel Reality-Shows wie "Wife Swap" (Frauentausch), "Extreme Makeover: Home Edition ("Zuhause im Glück") oder "I'm a Celebrity...Get Me Out Of Here!" (Ich bin ein Star...). Casting- und Talentshows wie "American Idol" (DSDS), "America's Got Talent" (Das Supertalent), "Dancing with the Stars" (Let's Dance) oder "America's Next Top Model" (GNTM).
Gerichtsshows wie "Judge Judy", "Judge Mathis" und "The People's Court", in denen im Unterschied zu den deutschen Gerichtsshows allerdings keine Laienschauspieler auftreten, sondern echte Fälle verhandelt werden.
Quiz- und Gameshows wie "Who Wants to be a Millionaire" (Wer wird Millionär), "Are You Smarter than a 5th Grader" (Das weiß doch jedes Kind), "Deal Or No Deal" oder "Cash Cab" (Quiz-Taxi). Der amerikanische Quiz-Taxifahrer sieht sogar genauso aus wie der deutsche.
Im US-Fernsehen haben auch einige Shows überlebt, die es in Deutschland schon lange nicht mehr gibt: "Family Feud" (Familienduell) zum Beispiel, "Wheel of Fortune" (Glücksrad), "The Price Is Right" (Der Preis ist heiß) oder "Jeopardy!".
Auch "The Bachelor" und "The Appretice" (mit Donald Trump, in Deutschland "Big Boss" mit Rainer Calmund) laufen hier noch relativ erfolgreich.
An meiner amerikanischen Lieblingsshow, der "Daily Show" mit Jon Stewart, will sich angeblich künftig Harald Schmidt orientieren.
Verwunderlich finde ich, dass es in Deutschland keinen "Daytime Talk" gibt, wie er zum Beispiel in der "Oprah Winfrey Show", der "Ellen de Generes Show" oder der "Bonny Hunt Show" stattfindet.
Auch die "Tyra Banks Show" ist noch anspruchsvoller als alles, was es in Deutschland an Nachmittagstalkshows gibt.
Andererseits habe ich im deutschen Fernsehen auch noch nie so etwas niveauloses wie "Maury" oder die "Jerry Springer Show" gesehen.
Friday, 17. April 2009
Better Know a District: Illinois' 18th
Diese Woche in der "Colbert Report"-Reihe "Better Know a District": Illinois' 18th!
Steven Colbert spricht mit dem 27-jährigen Republikaner Aaron Schock, dem jüngsten Kongressabgeordneten der USA.
Steven Colbert spricht mit dem 27-jährigen Republikaner Aaron Schock, dem jüngsten Kongressabgeordneten der USA.
| The Colbert Report | Mon - Thurs 11:30pm / 10:30c | |||
| Better Know a District - Illinois' 18th - Aaron Schock | ||||
| colbertnation.com | ||||
| ||||
Tuesday, 14. April 2009
Wild Things
Gestern im Garten des Weißen Hauses:
Präsident Obama liest aus dem Kinderbuch "Where the wild things are" vor.
Präsident Obama liest aus dem Kinderbuch "Where the wild things are" vor.
Saturday, 11. April 2009
Violet's Favorite Word
Ben Affleck erzählt Jay Leno in der Tonight Show, warum seine dreijährige Tocher auf deutsch flucht und ihr neues Lieblingswort "Scheiße" ist.
Posted by Kristina
at
18:05
| Comments (0)
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Comments
Wed, 18.11.2009 08:39
cooles Spielzeug, auch wenn das aktuelle Wetter nicht ganz stimm t. Aber auch ein Obama ist nic [ ...]
Mon, 16.11.2009 20:08
bin gerade zufaellig auf deinen blog gestossen. diese verkleidun g ist wirklich... different...
Wed, 28.10.2009 17:00
I read a few topics. I respect y our work and added blog to favor ites.
Mon, 26.10.2009 00:52
Are you a professional journalis t? You write very well.
Tue, 06.10.2009 17:47
Haha, das ist ja krass. Nicht ma l in Spanien, welches man teilwe ise ja schon als deutsche Kolo [ ...]