Im Wochenendteil der Financial Times Deutschland gibt es seit Freitag die neue Rubrik "Hier spricht der Fahrer", in der Taxifahrer aus aller Welt von ihrer Arbeit berichten.
Protokoll und Foto der ersten Folge stammen von mir. Ich habe mit dem Chicagoer Taxifahrer und Maler Dmitry Samarov gesprochen:
Als Taxifahrer lebt man natürlich gefährlich, und in einer Stadt wie Chicago erst recht. Aber ich habe keine Angst. Meiner Erfahrung nach geschieht dir nur dann etwas, wenn du dich davor fürchtest.
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Tuesday, 17. February 2009
Chicago in German News V
"Wer in Chicago beim Kauf einer Postkarte und eines billigen T-Shirts nicht mit Kreditkarte zahlt, ruft Zweifler auf den Plan: Der Zehn-Dollar-Schein wird geprüft, als habe man heute schon Dutzende falscher Banknoten aus dem Verkehr gezogen. Wären die Amerikaner doch nur immer so skeptisch. Glaubt man dem vernichtenden Urteil vieler Experten bei der AAAS-Jahrestagung in Chicago, dann täte das nämlich vor allem dem wissenschaftlichen Verständnis in der Bevölkerung gut."
Das Wissenschaftsblog der FAZ "Planckton" berichtet in einer Serie über die Tagung der American Association for the Advancement of Science (AAAS) in Chicago:
Jahrmarkt in Chicago (1): Das transplantierte Gesicht
Jahrmarkt in Chicago (2): Al Gore aus der Konserve
Jahrmarkt in Chicago (3): Keine Küsse für die Kontrollgruppe
Jahrmarkt in Chicago (4): Preisgekrönt und doch gefeuert
Jahrmarkt in Chicago (5): Ein Lebensmittelkrimi
Das Wissenschaftsblog der FAZ "Planckton" berichtet in einer Serie über die Tagung der American Association for the Advancement of Science (AAAS) in Chicago:
Jahrmarkt in Chicago (1): Das transplantierte Gesicht
Jahrmarkt in Chicago (2): Al Gore aus der Konserve
Jahrmarkt in Chicago (3): Keine Küsse für die Kontrollgruppe
Jahrmarkt in Chicago (4): Preisgekrönt und doch gefeuert
Jahrmarkt in Chicago (5): Ein Lebensmittelkrimi
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13:17
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Monday, 16. February 2009
Chicago in German News IV
Spiegel Online:

via Stefan Niggemeier: Gute Gründe, sich zur Ruhe zu setzen (271)
Update: inzwischen bei Spiegel Online korrigiert

via Stefan Niggemeier: Gute Gründe, sich zur Ruhe zu setzen (271)
Update: inzwischen bei Spiegel Online korrigiert
Thursday, 12. February 2009
Chicago-by-the-sea
Am vergangenen Sonntag meldete die Chicago Tribune, eine 56-jährige Frau aus Aspen, Colorado, habe Geschichte geschrieben.
Jennifer Figge sei die erste Frau, die den Atlantik durchschwommen habe. Die kapverdischen Inseln vor Afrika habe sie am 12. Januar verlassen und nach 3380 Kilometern Trinidad in der Karibik erreicht. Nun wolle sie noch die letzte Etappe bis zu den British Virgin Islands zurücklegen.
Die Chicago Sun-Times rechnete nach und berichtete einen Tag später, Figge sei vermutlich nur ein Zehntel der Strecke tatsächlich geschwommen und habe die übrige Zeit auf dem Begleitboot verbracht.
Sie habe allerdings auch nicht behauptet, die ganze Strecke geschwommen zu sein.
In einer Google-Alert-Mail bekam ich eben einen Artikel aus dem Kölner Express zugeschickt. Er berichtete heute folgendes:
Chicago - Hunderte Menschen feierten Jenniger (sic!) Figge (56) letzte Woche in Chicago. Scheinbar völlig erschöpft kletterte die Amerikanerin aus dem eisig kalten Altantischen Ozean. Kein Wunder: Schließlich hatte sie den eben durchschwommen. Besonders dreist ist, wie sie aus Europa nach Chicago kam. Ihre Reise verbrachte sie mit Freunden an Bord eines Luxus-Katamarans.
Beim ersten Mal lesen wunderte ich mich noch, dass ich von den hunderten Menschen, die Jennifer Figge da gefeiert hatten, überhaupt nichts mitbekommen habe.
Moment: Jennifer Figge kletterte in Chicago aus dem eisig kalten Atlantischen Ozean? Das ist wirklich mal eine Exklusiv-Meldung!
Oder vielleicht über den Sankt-Lorenz-Seeweg, durch den Welland-Kanal an den Niagarafällen vorbei, durch den Eriesee und dann...
Jennifer Figge sei die erste Frau, die den Atlantik durchschwommen habe. Die kapverdischen Inseln vor Afrika habe sie am 12. Januar verlassen und nach 3380 Kilometern Trinidad in der Karibik erreicht. Nun wolle sie noch die letzte Etappe bis zu den British Virgin Islands zurücklegen.
Die Chicago Sun-Times rechnete nach und berichtete einen Tag später, Figge sei vermutlich nur ein Zehntel der Strecke tatsächlich geschwommen und habe die übrige Zeit auf dem Begleitboot verbracht.
Sie habe allerdings auch nicht behauptet, die ganze Strecke geschwommen zu sein.
In einer Google-Alert-Mail bekam ich eben einen Artikel aus dem Kölner Express zugeschickt. Er berichtete heute folgendes:
Chicago - Hunderte Menschen feierten Jenniger (sic!) Figge (56) letzte Woche in Chicago. Scheinbar völlig erschöpft kletterte die Amerikanerin aus dem eisig kalten Altantischen Ozean. Kein Wunder: Schließlich hatte sie den eben durchschwommen. Besonders dreist ist, wie sie aus Europa nach Chicago kam. Ihre Reise verbrachte sie mit Freunden an Bord eines Luxus-Katamarans.
Beim ersten Mal lesen wunderte ich mich noch, dass ich von den hunderten Menschen, die Jennifer Figge da gefeiert hatten, überhaupt nichts mitbekommen habe.
Moment: Jennifer Figge kletterte in Chicago aus dem eisig kalten Atlantischen Ozean? Das ist wirklich mal eine Exklusiv-Meldung!
Oder vielleicht über den Sankt-Lorenz-Seeweg, durch den Welland-Kanal an den Niagarafällen vorbei, durch den Eriesee und dann...
Friday, 30. January 2009
Chicago in German News III
Heute.de berichtet über den Auftritt von Barack Obamas Beraterin Valerie Jarrett beim Weltwirtschaftsforum in Davos:
Da kommt Obamas Sonderbotschafterin ins Spiel. Valerie Jarrett spricht im großen Saal des Kongresszentrums eine halbe Stunde über die Herkunft des US-Präsidenten: Chicago schließlich sei nun seine Heimat, und wer Chicago nicht kenne, der kenne die USA nicht richtig. Auch Jarrett kommt aus Chicago, und sie kennt die Obamas seit über zwanzig Jahren. Die sind so wie die Stadt, sagt sie: Innovativ, aufgeschlossen, mutig und zupackend. hier weiterlesen
In der taz-Rubrik "Was fehlt" geht es um Chicagos 14-jährigen Hauptmann von Köpenick:
So einfach geht das: Eine täuschend echte Uniform anziehen, ins Polizeirevier spazieren und eine echte Streife abgreifen. Ein 14-jähriger Jugendlicher in Chicago möchte gerne Polizist werden und hat sich offenbar gedacht, dass dafür ein Tagespraktikum genau das richtige wäre. Also stiefelte er los ins Revier. Dort fiel der "neue Kollege" zunächst nicht besonders auf. Er bekam prompt eine Streife mit einem richtigen Polizisten zugewiesen. Auch der bemerkte nichts, obwohl er fünf Stunden mit dem Jugendlichen im Auto verbrachte. hier weiterlesen
Und der Tagesspiegel schreibt über "Chicagos Chic", den Michelle Obama ins Weiße Haus bringt:
Michelle hat ihr ganzes Lebens in Chicago verbracht. Die Stadt trägt wegen ihrer kühlen Lage an den Großen Seen den Spitznamen „Windy City“. Die Winter sind grau. Sie liegt im Mittleren Westen, wo man eine gewisse Bodenständigkeit schätzt. Die Menschen dort legen schon Wert auf ihr Aussehen und Auftreten. Aber das Ziel ist eher eine unauffällige Eleganz, kein Aufmerksamkeit heischender stummer Schrei „Hier bin ich“ durch grelle Farben oder schrägen Schnitt. hier weiterlesen
Da kommt Obamas Sonderbotschafterin ins Spiel. Valerie Jarrett spricht im großen Saal des Kongresszentrums eine halbe Stunde über die Herkunft des US-Präsidenten: Chicago schließlich sei nun seine Heimat, und wer Chicago nicht kenne, der kenne die USA nicht richtig. Auch Jarrett kommt aus Chicago, und sie kennt die Obamas seit über zwanzig Jahren. Die sind so wie die Stadt, sagt sie: Innovativ, aufgeschlossen, mutig und zupackend. hier weiterlesen
In der taz-Rubrik "Was fehlt" geht es um Chicagos 14-jährigen Hauptmann von Köpenick:
So einfach geht das: Eine täuschend echte Uniform anziehen, ins Polizeirevier spazieren und eine echte Streife abgreifen. Ein 14-jähriger Jugendlicher in Chicago möchte gerne Polizist werden und hat sich offenbar gedacht, dass dafür ein Tagespraktikum genau das richtige wäre. Also stiefelte er los ins Revier. Dort fiel der "neue Kollege" zunächst nicht besonders auf. Er bekam prompt eine Streife mit einem richtigen Polizisten zugewiesen. Auch der bemerkte nichts, obwohl er fünf Stunden mit dem Jugendlichen im Auto verbrachte. hier weiterlesen
Und der Tagesspiegel schreibt über "Chicagos Chic", den Michelle Obama ins Weiße Haus bringt:
Michelle hat ihr ganzes Lebens in Chicago verbracht. Die Stadt trägt wegen ihrer kühlen Lage an den Großen Seen den Spitznamen „Windy City“. Die Winter sind grau. Sie liegt im Mittleren Westen, wo man eine gewisse Bodenständigkeit schätzt. Die Menschen dort legen schon Wert auf ihr Aussehen und Auftreten. Aber das Ziel ist eher eine unauffällige Eleganz, kein Aufmerksamkeit heischender stummer Schrei „Hier bin ich“ durch grelle Farben oder schrägen Schnitt. hier weiterlesen
Wednesday, 17. December 2008
Chicago in German News II
Dem Korruptionssumpf in Chicago widmet die Welt heute noch einmal einen Leitartikel: "Die Stadt, das Geld und die Politik" von Uwe Schmitt.
"Es ist, als liefen acht Millionen Menschen herum und gratulierten einander." So beschrieb ein Chicagoer Schriftsteller Ende November den glückstrunkenen Stolz der Stadt auf Barack Obama. In der Wahlnacht hatten Amerikas Küstenmetropolen auf Chicago geschaut und den Mittleren Westen um die Stadt beneidet. Die alten Komplexe schienen überwunden. (...) Der Rausch endete im Morgengrauen des 9. Dezember.
(...) Seit 1971, rechnen Politologen vor, sind in Illinois mehr als 1000 Staatsdiener und 30 Stadträte Chicagos wegen Korruptionsdelikten verurteilt worden. Es scheint, dass sogar die Bürger Chicagos - stolz und kreativ wie New Yorker, aber ohne deren Hoffahrt und Hektik - sich resignierend in das Korruptionsdiktat fügen. So seien eben ihre Politiker. Sie kommen zu Hunderten, aus aus ethnischen Wagenburgen gewachsenen Vierteln, erst der Iren, dann der Polen und Italiener. Wer zuerst kam, prügelte den nächsten. hier weiterlesen
"Es ist, als liefen acht Millionen Menschen herum und gratulierten einander." So beschrieb ein Chicagoer Schriftsteller Ende November den glückstrunkenen Stolz der Stadt auf Barack Obama. In der Wahlnacht hatten Amerikas Küstenmetropolen auf Chicago geschaut und den Mittleren Westen um die Stadt beneidet. Die alten Komplexe schienen überwunden. (...) Der Rausch endete im Morgengrauen des 9. Dezember.
(...) Seit 1971, rechnen Politologen vor, sind in Illinois mehr als 1000 Staatsdiener und 30 Stadträte Chicagos wegen Korruptionsdelikten verurteilt worden. Es scheint, dass sogar die Bürger Chicagos - stolz und kreativ wie New Yorker, aber ohne deren Hoffahrt und Hektik - sich resignierend in das Korruptionsdiktat fügen. So seien eben ihre Politiker. Sie kommen zu Hunderten, aus aus ethnischen Wagenburgen gewachsenen Vierteln, erst der Iren, dann der Polen und Italiener. Wer zuerst kam, prügelte den nächsten. hier weiterlesen
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10:52
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The Obama-Connection
Etwas weit hergeholt finde ich es schon, wie die Schwäbische Zeitung einen "quasi direkten" Draht von meiner Heimatstadt Lindau zu Barack Obama herstellt:Obama hat den Physiknobelpreisträger Steven Chu gestern zum Energieminister berufen, und der war auch schon zwei Mal auf einer Tagung in Lindau..
Friday, 12. December 2008
Olympia 2016 in Chicago
Die Chancen fuer die Austragung der Olympischen Spiele 2016 in Chicago sind laut einem Bericht der Welt Online gestiegen, da das IOC beschlossen hat, die US-Senderechte der Spiele erst nach der Entscheidung ueber den Austragungsort zu versteigern:
In den USA erlösen die Olympier über die Hälfte ihre Fernseheinnahmen (...). Da schon die Winterspiele in Sotschi mit neun Stunden Zeitverschiebung gegenüber der US-Ostküste in einer ungünstigen Zone liegen, erhöhen sich nun die Chancen Rio de Janeiros, mit einer Stunde Zeitvorsprung, und vor allem Chicagos.
Damit bahnt sich ein Kuriosum an. Ausgerechnet das Land, das mit faulen Krediten an nicht bonitätsgeprüfte Schuldner die Weltwirtschaft nach unten mitgerissen hat, droht von der Krise zu profitieren. hier weiterlesen
Die Wahl der Ausrichterstadt erfolgt am 2. Oktober 2009 in Kopenhagen. Chicago tritt gegen Madrid, Rio de Janeiro und Tokio an.
In den USA erlösen die Olympier über die Hälfte ihre Fernseheinnahmen (...). Da schon die Winterspiele in Sotschi mit neun Stunden Zeitverschiebung gegenüber der US-Ostküste in einer ungünstigen Zone liegen, erhöhen sich nun die Chancen Rio de Janeiros, mit einer Stunde Zeitvorsprung, und vor allem Chicagos.
Damit bahnt sich ein Kuriosum an. Ausgerechnet das Land, das mit faulen Krediten an nicht bonitätsgeprüfte Schuldner die Weltwirtschaft nach unten mitgerissen hat, droht von der Krise zu profitieren. hier weiterlesen
Die Wahl der Ausrichterstadt erfolgt am 2. Oktober 2009 in Kopenhagen. Chicago tritt gegen Madrid, Rio de Janeiro und Tokio an.
Thursday, 11. December 2008
Chicago in German News
Deutsche Pressestimmen von gestern und heute:
Chicago ist berühmt für den wunderbaren öffentlichen Park, der sich entlang des Michigansees zieht, für die schönsten Wolkenkratzer Amerikas - und für eine der abstoßendsten "politischen Maschinen" in den USA. Seit Jahrzehnten von den Demokraten und der Daley-Familie beherrscht, konnte sich die Stadt nie wirklich frei machen vom Geruch aus Vetternwirtschaft, Klientelismus und Korruption. Aber selbst nach Chicagoer Maßstäben ist obszön, was Rod Blagojevich plante, der Gouverneur des Staates Illinois.
Clemens Wergin in der Welt, hier weiterlesen
Die Ermittler vom FBI sind harte Jungs und einiges gewöhnt, zumal in Chicago. Bis heute hat sich Al Capones Heimatstadt den Ruf erhalten, Ganoven anzuziehen wie Mücken das Licht, nicht zuletzt in der Politik. Doch "selbst die Zynischsten unter uns waren schockiert", konstatiert Bundesanwalt Patrick Fitzgerald, der die Ermittlungen in dem Korruptionsskandal um den Gouverneur von Illinois, Rod Blagojevich, leitet.
Reymer Kluewer in der Sueddeutschen, hier weiterlesen
"Chicago ist einmalig. Es ist die einzige Stadt in Amerika, die durch und durch korrupt ist." So formulierte der Politikberater Charles Merriam die dortigen politischen Zustände in den 1920ern. Daran scheint sich auch 90 Jahre später nicht viel geändert zu haben, wie nun der Fall "Blag" zeigt. (...) Denn dieser Vorfall ist nur ein weiteres Beispiel für das gestörte Rechtsverständnis mancher Politiker im Staate Illinois. Bereits in den 1830ern blühte in Illinois das illegale Glücksspiel, ab den 1870ern auch die Prostitution. Chicago, die größte Stadt Illinois und drittgrößte der USA, gilt als Wiege des amerikanischen organisierten Verbrechens.
Felix Disselhof bei stern.de, hier weiterlesen
Oder, wie FBI Special Agent Robert Grant es ausdrueckt:
“If [Illinois] isn’t the most corrupt state in the United States, it’s one hell of a competitor.”
Chicago ist berühmt für den wunderbaren öffentlichen Park, der sich entlang des Michigansees zieht, für die schönsten Wolkenkratzer Amerikas - und für eine der abstoßendsten "politischen Maschinen" in den USA. Seit Jahrzehnten von den Demokraten und der Daley-Familie beherrscht, konnte sich die Stadt nie wirklich frei machen vom Geruch aus Vetternwirtschaft, Klientelismus und Korruption. Aber selbst nach Chicagoer Maßstäben ist obszön, was Rod Blagojevich plante, der Gouverneur des Staates Illinois.
Clemens Wergin in der Welt, hier weiterlesen
Die Ermittler vom FBI sind harte Jungs und einiges gewöhnt, zumal in Chicago. Bis heute hat sich Al Capones Heimatstadt den Ruf erhalten, Ganoven anzuziehen wie Mücken das Licht, nicht zuletzt in der Politik. Doch "selbst die Zynischsten unter uns waren schockiert", konstatiert Bundesanwalt Patrick Fitzgerald, der die Ermittlungen in dem Korruptionsskandal um den Gouverneur von Illinois, Rod Blagojevich, leitet.
Reymer Kluewer in der Sueddeutschen, hier weiterlesen
"Chicago ist einmalig. Es ist die einzige Stadt in Amerika, die durch und durch korrupt ist." So formulierte der Politikberater Charles Merriam die dortigen politischen Zustände in den 1920ern. Daran scheint sich auch 90 Jahre später nicht viel geändert zu haben, wie nun der Fall "Blag" zeigt. (...) Denn dieser Vorfall ist nur ein weiteres Beispiel für das gestörte Rechtsverständnis mancher Politiker im Staate Illinois. Bereits in den 1830ern blühte in Illinois das illegale Glücksspiel, ab den 1870ern auch die Prostitution. Chicago, die größte Stadt Illinois und drittgrößte der USA, gilt als Wiege des amerikanischen organisierten Verbrechens.
Felix Disselhof bei stern.de, hier weiterlesen
Oder, wie FBI Special Agent Robert Grant es ausdrueckt:
“If [Illinois] isn’t the most corrupt state in the United States, it’s one hell of a competitor.”
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09:15
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Tuesday, 2. December 2008
The Chicago School Fire
In der Rubrik "Vor 50 Jahren" hat das Hamburger Abendblatt heute eine alte Titelgeschichte über den Brand in einer Schule in Chicago abgedruckt - bzw. Chikago, wie es in dem Artikel heißt.
"Tiefe Trauer herrscht in Chikago. Ein verheerendes Großfeuer erfaßte mit unheimlicher Geschwindigkeit eine katholische Grundschule. 90 Schüler, Jungen und Mädchen im Alter zwischen 11 und 14 Jahren, und drei Nonnen fanden in dem Inferno den Tod."
Schon seit einer Woche werden in den Chicagoer Lokalnachrichten immer wieder Interviews mit Überlebenden gezeigt.
Den ganzen Abendblatt-Bericht von damals gibt es hier, und hier einen Artikel aus dem TIME Magazine vom 15. Dezember 1958.

Stan Wayman (c) Time Inc., Courtesy of LIFE.com
"Tiefe Trauer herrscht in Chikago. Ein verheerendes Großfeuer erfaßte mit unheimlicher Geschwindigkeit eine katholische Grundschule. 90 Schüler, Jungen und Mädchen im Alter zwischen 11 und 14 Jahren, und drei Nonnen fanden in dem Inferno den Tod."
Schon seit einer Woche werden in den Chicagoer Lokalnachrichten immer wieder Interviews mit Überlebenden gezeigt.
Den ganzen Abendblatt-Bericht von damals gibt es hier, und hier einen Artikel aus dem TIME Magazine vom 15. Dezember 1958.
Stan Wayman (c) Time Inc., Courtesy of LIFE.com
(Page 1 of 1, totaling 10 entries)



Comments
Wed, 18.11.2009 08:39
cooles Spielzeug, auch wenn das aktuelle Wetter nicht ganz stimm t. Aber auch ein Obama ist nic [ ...]
Mon, 16.11.2009 20:08
bin gerade zufaellig auf deinen blog gestossen. diese verkleidun g ist wirklich... different...
Wed, 28.10.2009 17:00
I read a few topics. I respect y our work and added blog to favor ites.
Mon, 26.10.2009 00:52
Are you a professional journalis t? You write very well.
Tue, 06.10.2009 17:47
Haha, das ist ja krass. Nicht ma l in Spanien, welches man teilwe ise ja schon als deutsche Kolo [ ...]