Im Gegensatz zu den Chicagoern haben die Leute in New York City den Ruf, ausgesprochen unfreundlich zu sein. Mit der Folge "The Soup Nazi" haben die Seinfeld-Autoren dem barschen Servicepersonal New Yorks 1995 ein Denkmal gesetzt.
Der Soup Nazi ist in den USA so berühmt, dass auf den Suppenladen, der als Vorlage für die Folge diente, in ganz gewöhnlichen New York-Stadtrundfahren hingewiesen wird.
Doch auch in Chicagos Suppenküchen ist der Ton rauer geworden, erfährt man bei "Overheard in Chicago". Aus der Filiale einer Restaurantkette in den nördlichen Vororten:
Guy: "Next!"
Girl: "I'd like a soup/sandwich combo."
Guy: "Which soup do you want?"
Girl: "Which soups do you have?"
Guy: "See that big ass board behind me with all of our items? You may want to read it before you waste my time. NEXT!"
Girl: "It's like you're the real Soup Nazi."
Guy: "No. That turd's got nothing on me. Now go to Taco Bell. They like fat chicks there."
Zu Halloween wurden in den USA dieses Jahr wieder etwa 3000 so genannter "Hell Houses" aufgestellt. Für die Financial Times Deutschland habe ich eine Geschichte darüber geschrieben, die dort morgen (Donnerstag) erscheint, jetzt aber schon online ist:
"Ich bin der Feind deiner Seele", grölt der dicke Mann mit dem Spitzbart. Sein Gesicht wird von roten Scheinwerfern angestrahlt. "Ich bin Luzifer, und ihr werdet für immer mit mir in der Hölle schmoren!" Um ihn herum winden sich jämmerlich klagende Gestalten: ein Drogensüchtiger neben einer ledigen Mutter, ein islamistischer Selbstmordattentäter neben einem homosexuellen jungen Mann. So sieht die Verdammnis aus - zumindest für viele evangelikale Christen in den USA.
Während sich im Halloween-Monat Oktober Millionen Amerikaner in geisterbahnähnlichen Spukhäusern gruseln, geht es in den "Hell Houses" der fundamentalen Christengemeinden weniger vergnüglich zu. In kurzen, drastischen Bühnenstücken zeigen Laienschauspieler, welche unchristlichen Verhaltensweisen die Zuschauer unweigerlich ins Reich des Teufels führen.
Im Wochenendteil der Financial Times Deutschland gibt es seit Freitag die neue Rubrik "Hier spricht der Fahrer", in der Taxifahrer aus aller Welt von ihrer Arbeit berichten.
Protokoll und Foto der ersten Folge stammen von mir. Ich habe mit dem Chicagoer Taxifahrer und Maler Dmitry Samarov gesprochen:
Als Taxifahrer lebt man natürlich gefährlich, und in einer Stadt wie Chicago erst recht. Aber ich habe keine Angst. Meiner Erfahrung nach geschieht dir nur dann etwas, wenn du dich davor fürchtest. hier weiterlesen
oliver2JK about Obama Weather Wed, 18.11.2009 08:39 cooles Spielzeug, auch wenn das
aktuelle Wetter nicht ganz stimm
t. Aber auch ein Obama ist nic [
...]
Julia about Halloween 2009 Mon, 16.11.2009 20:08 bin gerade zufaellig auf deinen
blog gestossen. diese verkleidun
g ist wirklich... different...
Crasty about Hell House Wed, 28.10.2009 17:00 I read a few topics. I respect y
our work and added blog to favor
ites.
John about Chicago Cabdriver Dmitry Mon, 26.10.2009 00:52 Are you a professional journalis
t? You write very well.
Tobi about German Shopping Tue, 06.10.2009 17:47 Haha, das ist ja krass. Nicht ma
l in Spanien, welches man teilwe
ise ja schon als deutsche Kolo [
...]
Comments
Wed, 18.11.2009 08:39
cooles Spielzeug, auch wenn das aktuelle Wetter nicht ganz stimm t. Aber auch ein Obama ist nic [ ...]
Mon, 16.11.2009 20:08
bin gerade zufaellig auf deinen blog gestossen. diese verkleidun g ist wirklich... different...
Wed, 28.10.2009 17:00
I read a few topics. I respect y our work and added blog to favor ites.
Mon, 26.10.2009 00:52
Are you a professional journalis t? You write very well.
Tue, 06.10.2009 17:47
Haha, das ist ja krass. Nicht ma l in Spanien, welches man teilwe ise ja schon als deutsche Kolo [ ...]